Zusammenfassung: NPO-Blogparade #mehrPatenschaften braucht das Land

Hannes Jähnert, der sich beim DRK-Generalsekretariat mit den Themen Soziale Innovationen und Digitalisierung befasst, hat sich eingeschaltet, Marc Boos, Onlineredakteur bei der Caritas, teilte Sternstunden und Herausforderungen und Lena Blum von der Bürgerstiftung Hamburg berichtete von den „Landungsbrücken für Geflüchtete“. Schließlich hat Sebastian Gillwald von openTransfer sich Patenschafts-Initiativen in Ostdeutschland etwas genauer angeschaut – und hat dringenden Handlungsbedarf entdeckt. Mehr erfahrt ihr in der Zusammenfassung.

Zwei junge Männer legen sich die Hand auf die Schulter und lachen.

Neue Zusammenarbeit lohnt sich, muss aber eingeübt werden

Hannes Jähnert war Koordinator des Patenschaftsprogramms beim DRK und berichtet von seinen Erfahrungen, insbesondere im Hinblick auf neue Medienkooperationen bei Wohlfahrtsverbänden. Speziell ging es hier um eine Zusammenarbeit mit der Online-Plattformen The Changer. Ein Experiment, wie er selbst schreibt, das aber geglückt ist. Seine Schlussfolgerung: Eine Zusammenarbeit birgt großes Potenzial, muss aber eingeübt werden; gemeinsam. Mehr über seine Erfahrungen und vor allem Schlussfolgerungen könnt ihr in seinem Blog-Beitrag nachlesen: http://hannes-jaehnert.de/wordpress/2017/03/14/wir-lernen-das-gemeinsam/

Warum Kommunikation nie allen gerecht wird

Auch im Beitrag von Marc Boos von der Caritas geht es darum, wie man eine breite Öffentlichkeit mit den eigenen Projekten erreicht. Die Idee hinter der Aktion „Werde Türöffner für Flüchtlinge auf Jobsuche“: die Jobsuche von Geflüchteten auf einer Aktionswebsite öffentlich machen und die Tandems von einer Crowd im Social Web unterstützen zu lassen. Innerhalb einer Woche konnten rund 1,6 Millionen Menschen erreicht werden. Alles prima also? Fast. Neben technischen Problemen gab es auch bei der internen Kommunikation Herausforderungen. Welche das waren, könnt ihr in seinem Blogbeitrag nachlesen: http://www.caritas-digital.de/digitaler-schub-fuer-fluechtlingspatenschaften/

Es bleibt noch viel zu tun

Lena Blum von der Bürgerstiftung Hamburg berichtet in ihrem Beitrag zur Blogparade von den Erfahrungen aus dem Projekt „Landungsbrücken für Geflüchtete – Patenschaften in Hamburg stärken“. Ziel des Projekts ist es, die Rahmenbedingungen für das Engagement der Patinnen und Paten und ihrer Projekte zu verbessern. Dies passiert durch Vernetzung, Austausch und Fortbildung der Projekte und Initiativen. Insgesamt zieht sie ein positives Fazit: Die Formate kommen an und treffen den Bedarf der Zielgruppe. Es bleibt aber auch noch einiges zu tun. Was genau, lest ihr in ihrem Blogbeitrag: http://www.opentransfer.de/9794/npo-blogparade-mehr-patenschaften-braucht-das-land/ (siehe Kommentar unter dem Artikel)

Engagement abseits etablierter Strukturen

Sebastian Gillwald ist bei der Stiftung Bürgermut für das Programm openTransfer #Patenschaften zuständig. In seinem Beitrag zur Blogparade geht es um die Situation von Patenschaftsprojekten in Ostdeutschland. Das Engagement findet häufig abseits der etablierten engagementfördernden Strukturen statt. Viele kleine Initiativen bangen zurzeit um die Fortsetzung ihrer Projekte. Es bedarf gezielter Unterstützungsangebote, um sowohl die vorhandenen Strukturen zu stärken, als auch die neu entstandenen zarten Pflänzchen beim Wachstum zu unterstützen. Seinen Beitrag zur Blogparade findet ihr hier: http://www.opentransfer.de/9975/mehrpatenschaften-erfahrungen-aus-schwerin/

Vier Autoren, vier unterschiedliche Projekte und Erfahrungen. Deutlich wird: Das Thema Öffentlichkeitsarbeit und Sichtbarkeit von Engagement ist für viele Organisationen weiterhin eine wichtige Aufgabe. Viele Initiativen treiben aber auch Sorgen um die Finanzierung und Fortführung ihrer Projekte um. Diese Einschätzung wird gestützt durch unsere Erfahrungen vom openTransfer CAMP #Patenschaften in Schwerin. Was die dort anwesenden Patenschafts-Projekte beschäftigt hat, könnt ihr in unserer Dokumentation nachlesen.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Autorinnen und Autoren.

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