QuaTeF – Berufsqualifizierung in Technik für Flüchtlinge

Das Icon, das für Session-Dokumentationen steht.Jutta Emde vom Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen beim openTransfer CAMP am 18.02.2017 in Kassel

Jutta Emde stellte auf dem openTransfer CAMP das Projekt „QuaTeF“ mit all seinen Erfolgen und „Stolpersteinen“ vor. In der Diskussion kamen die Fragen nach einer aussagekräftigen Zertifikatsform sowie nach einer potenziellen Ausweitung des Angebots in Richtung Kassel auf.

Das Projekt ermöglicht mit einer Gesamtlaufzeit bis zum 31.07.2017 Geflüchteten in Melsungen jeweils dreimonatige Berufsorientierungen in örtlichen Betrieben. Die Arbeitgeber möchten natürlich die „guten“ Leute in ihren Betrieben beschäftigen. Zuverlässig, engagiert und wissbegierig sollten sie sein. Sobald Teilnehmende sich als unzuverlässig herausstellen, wirft dies ein schlechtes Licht auf die übrigen Absolventen der Qualifizierung. Ein Vorschlag von Neriman Ün-Fahsi von „Bleib in Hessen“:
eine zweiwöchige Probezeit einzuführen, in der man schauen kann, wie ernst die unterschiedlichen Teilnehmenden das Projekt nehmen. Auf diese Weise könnte die Ausfallquote minimiert werden.

Zehn Leute sitzen in einem Konferenzraum um einen Tisch herum.

Aussagekräftige Zertifikate für eine zukünftige berufliche Perspektive
Ein qualifiziertes Zeugnis ist für eine berufliche Perspektive in Deutschland wichtig, eine einfache Teilnehmerbescheinigung reicht hierbei nicht aus. Die Teilnehmenden von QuaTeF erhalten daher ein Zeugnis mit einer Praktikumsbeschreibung. In den handwerklichen Betrieben fallen diese teilweise sehr unterschiedlich aus: von einem Dreizeiler bis hin zu einem längeren Fließtext. Betriebe müssen oftmals dazu angehalten werden, eine Empfehlung für die Praktikantinnen und Praktikanten anzufertigen.

Denkbare Zusammenarbeit auch mit Geflüchteten aus Kassel?
Ob Melsungen genügend betriebliche Kapazitäten auch für Teilnehmende aus Kassel hat, muss individuell abgesprochen werden. Hierbei ist es wichtig zu klären, wer in diesem Fall die Fahrtkosten tragen würde. Für das Praktikum sollten vorwiegend Betriebe in den Städten ausfindig gemacht werden, aus denen die Teilnehmenden kommen.

http://www.melsungen.de

Foto: Frank Gerhold

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