#otc14 Frankfurt, 08. November 2014

Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das openTransfer CAMP am 8. November 2014 in Frankfurt zu etwas ganz Besonderem gemacht. In 23 Sessions rund um das Thema Skalierung und Projekttransfer wurden Best-Practice-Modelle vorgestellt, Tools und Methoden gezeigt sowie neue Ideen diskutiert.

Bereits am Freitagabend trafen sich 35 openTransfer Camper und Camperinnen in der Stadtbibliothek Frankfurt zum Warm-up. Gemeinsam mit dem Aktionsplan Gleichstellung und der Zentralbibliothek konnte dieser Abend zum ersten Kennenlernen und Netzwerken genutzt werden. Am Samstag startete dann das openTransfer CAMP pünktlich um 9:30 Uhr mit der legendären großen Vorstellungsrunde  bei der sich alle 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Namen, Organisation und Hashtag präsentierten. Dabei zeigte sich die große Vielfalt der Anwesenden und ihrer Themen.

Mit der Sessionplanung wurde es dann richtig interessant. Insgesamt 23 Sessions kamen zustande, die Themenpalette reichte dabei vom Transfererfolg des  Ideenkanals,  der schon  in Liechtenstein, Österreich und der Schweiz funktioniert über die Skalierung der Joblinge Rhein-Main bis hin zu Sessions wie „Crowdfunding und Medizintechnik in Entwicklungsregionen “ von Rucksackspende.de. Aber auch Integreater, Schülerpaten und Arbeiterkind.de sorgten  für gut gefüllte Sessionräume und heiße Diskussionen über das Finden und Einbinden von Freiwilligen. Insgesamt gab es ein großes, breitgefächertes Workshop-Angebot, so dass sogar ein weiterer Raum hinzugenommen werden musste.

Die Fotos vom Warm-up und openTransfer CAMP findet ihr in unserem Flickr-Album. Teilt sie gerne unter Nennung des Fotografen (Andi Weiland) und dieser Website: https://secure.flickr.com/photos/105389249@N03/sets

Hier findet ihr Video-Interviews mit einigen Teilnehmern, die über die Verbreitung ihrer Projekte, aktuelle Herausforderungen und ihren Eindruck vom openTransfer CAMP sprechen: http://www.opentransfer.de/5748/video-interviews-vom-opentransfer-camp-am-8-11-2014-in-frankfurt-a-m/

 

Dokumentationen der Sessions:

Rucksackspende 1Rucksackspende: Crowdfunding für einen medizinischen Rucksack

Martin Reh und Raphael Schönweitz stecken gerade mitten in der Crowdfunding-Kampagne für ihr Projekt Rucksackspende. Sie haben einen medizinischen Rucksack entwickelt, der keimfreies operieren in entlegenen Regionen der Welt ermöglichen soll. In ihrer Session diskutierten sie Erfolge und aktuelle Fragestellungen.

http://www.opentransfer.de/?p=5548

 

Christine KrauskopfKulturloge: Wie weiter nach dem Transfer?

Die Kulturloge wurde 2008 von Christine Krauskopf gegründet, um Menschen mit geringem Einkommen die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen. Bis heute hat sich das Konzept erfolgreich in 40 Städte verbreitet. Ein Konkurrenzstreit um die Marke “Kulturloge” und die Organisationsform stellt das Projekt aktuell vor große Herausforderungen.

http://www.opentransfer.de/?p=5503

 

opentransfercamp_frankfurt_web-50IDEENKANAL: das Open-Franchise-System

„Ideen gibt es genug, man muss sie nur kanalisieren und gezielt fördern“. Den Ideen Flügeln wachsen lassen, dieser Aufgabe haben sich die Gründer vom IDEENKANAL verschrieben. Dass diese Idee nun selbst Flügel bekommen hat, hat der IDEENKANAL neben dem Konzept auch der Wahl der Verbreitungsmethode zu verdanken, dem „Open Franchise“.

http://www.opentransfer.de/5586/ideenkanal-das-open-franchise-system/

 

arbeiterkind 1Arbeiterkind.de: Ehrenamtliche gewinnen und halten

Das Projekt Arbeiterkind hat sich seit der Gründung 2008 rasant verbreitet. Mittlerweile werden an 70 Standorten in Deutschland junge Leute aus Nichtakademiker-Familien dabei unterstützt zu studieren. Dennoch stellt sich immer wieder die Frage: Wie kommen wir an neue Ehrenamtler? Diese Frage diskutierte die Arbeiterkind-Gruppe Frankfurt.

http://www.opentransfer.de/5573/arbeiterkind-de-ehrenamtliche-gewinnen-und-halten/

 

opentransfercamp_frankfurt_web-109Montag Stiftung Urbane Räume: Guter Rat muss nicht teuer sein

Wie kommen Initiativen und Expertenrat zusammen? Welche Formate des Matchings und Austausches braucht es? Marcus Paul von der Montag Stiftung Urbane Räume brachte eine Menge Ideen dazu mit und holte die Erfahrungen der Teilnehmer ab.

http://www.opentransfer.de/?p=5617

 

opentransfercamp_frankfurt_web-132InteGREATer: Wachstum mit regionalen Gruppen

Das Grundanliegen des Projekts InteGREATer ist es, den Defizitdiskurs über Migranten zu überwinden, indem Migranten mit einer Erfolgsbiografie zu Vorbild von Schülerinnen und Schülern werden. Die Verbreitung über Regionalgruppen läuft rasant, aber nicht ohne Herausforderungen.

http://www.opentransfer.de/?p=5612

 

opentransfercamp_frankfurt_web-155Das Transfer-Dilemma

Viele Faktoren sind wichtig für einen erfolgreichen Projekttransfer. Doch oft scheitert die Verbreitung guter Projekte schon, bevor man sich Gedanken über Finanzierung, Kompetenzen und Transparenz macht. Gerald Labitzke stellte in der Session die Frage: „Sind wir am Ende selbst schuld?“

http://www.opentransfer.de/5607/das-transfer-dilemma/

 

Ein Teilnehmer des openTransfer CAMPs hält seinen Sessionvorschlag auf einer Karte hoch.Cool Ideas Society – Erfolgsfaktoren der globalen Verbreitung

Guten Ideen auf die Sprünge helfen, das ist das Ziel von COOL IDEAS SOCIETY. Das Ideen-Lab ist nicht nur in Deutschland, sondern inzwischen auch in Holland, China und Mexiko aktiv. In seiner Session stellt Michael Wunsch vor, welches die wesentlichen Erfolgsfaktoren der internationalen Skalierung waren.

 http://www.opentransfer.de/5765/cool-ideas-society-erfolgsfaktoren-der-globalen-verbreitung/

Fotos: Andi Weiland / opentransfer.de

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